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FAQ's
Häufig gestellte Fragen
Hier werden häufig gestellte Fragen beantwortet.
(Instrument Landing System) ist ein bodenbasiertes System, das den Piloten eines Flugzeuges bei Anflug und Landung mittels eines Leitstrahls (Kurs) und einem Gleitpfad (Höhe) unterstützt. Der Pilot kann die Signale auf einem Anzeigegerät (VOR-Empfänger) verfolgen, das an einen ILS-Empfänger angeschlossen ist. Dadurch sind auch bei Nebel Präzisionsanflüge möglich.
Wie bei jedem Instrumentenanflug ist auch beim ILS-Anflug das Erreichen der Entscheidungshöhe (engl. decision height, DH bzw. decision altitude, DA) der Moment, in dem die Cockpitbesatzung des anfliegenden Luftfahrzeugs über die endgültige Durchführung der Landung entscheidet. Sind bei Erreichen der Entscheidungshöhe die (Sicht-)Bedingungen (der Pilot muß die Landebahn oder Teile der Anflugbefeuerung erkennen) für das Fortsetzen des Anfluges nicht gegeben, muß der Anflug abgebrochen und durchgestartet (engl. go around) werden.
Je nach Entscheidungshöhe werden ILS in die Kategorien CAT I bis CAT III eingeteilt.
Mehr darüber bei Wikipedia...
Was sind Geographische Koordinaten?
Mit den geographischen Koordinaten (geographische Breite und die geographische Länge) lässt sich die Lage eines Punktes auf der Erde beschreiben. Die Erde wird dabei in 360 Längengrade und 180 Breitengrade aufgeteilt.
Das Gradnetz der Erde ist ein gedachtes Koordinatensystem auf der Erdoberfläche mit sich rechtwinklig schneidenden Längen- und Breitenkreisen. Die Breitengrade werden dabei vom Äquator aus gezählt, die Pole liegen bei 90° Nord bzw. Süd, die Längengrade werden von einem willkürlichen Nullmeridian nach Osten und Westen gezählt bis 180°. Die Festlegung der Winkel stimmt nicht mit dem in Mathematik und Physik üblichen Kugelkoordinatensystem überein.
Bis Anfang des 20. Jahrhunderts waren in verschiedenen Ländern verschiedene Nullmeridiane gebräuchlich (beispielsweise Ferro und Paris), heutzutage wird der Meridian von Greenwich (Sternwarte in London) international verwendet.
Bei der genauen Ortsbestimmung muß beachtet werden, daß geographische Koordinaten unterschiedliche Bezugsysteme haben können. Das am häufigsten genutzte Bezugsystem ist das WGS84.
Genauere Positionsangaben sind in der Luftfahrt und Nautik erforderlich. Hier wird die geographische Breite und Länge auf Bogenminuten genau angegeben, z.B. Zugspitze Lat = 47° 25' N, Lon = 10° 59' E oder Ost, alternativ wird der Breiten- und Längengrad auch dezimal angegeben, z.B. Lat 47° 25' N = Lat 47,416667.
Damit diese Daten besser digital verarbeitet werden können gilt folgende Festlegung:
Hinweis:
Auf Worldairports.de werden digitale Werte mit 6 Stellen hinter dem Komma verwendet.
Eine kleine Eselsbrücke:
Damit Breite und Länge nicht verwechselt werden, ist folgendes Bild nützlich: Man stelle sich die Erde als einen dicken (= breiten) Mann vor. Der Äquator ist seine breiteste Stelle, ein Breitengrad.
Genauigkeit
Eine Breitenminute entspricht auf der Erdoberfläche einer Strecke von ca. 1.852 m und definiert die Länge einer Seemeile. Die Strecke, die einer Längenminute entspricht, beträgt zwar am Äquator ebenfalls 1.852 m, nimmt aber zum Pol hin bis auf Null ab. Sie ist also breitenabhängig. Innerhalb Europas liegt die Strecke zwischen 1 km und 1,5 km.
Legende:
Um einen sicheren Start und Landung zu gewährleisten muss die Tragkraft einer Runway den spezifischen Belastungen eines Flugzeuges, auch auf Dauer, gewachsen sein.
In der Vergangenheit wurde dies mit dem MPW-Wert (Maximum Permissable Weight) angegeben. Dieser Wert gab das max. zulässige Gewicht an. Da aber durch die Auslegung des Fahrwerkes die spezifische Belastung eines Flugzeuges auf eine Runway stark beeinflusst wird ist der MPW-Wert nicht aussagekräftig genug.
Die ICAO erdachte sich das ACN-/PCN-System. Der ACN-Wert gibt also die spezifische Belastung an, die ein Flugzeug auf eine Runway ausübt. Der PCN-Wert gibt die spezifische Belastung an, die eine Runway ohne Einschränkungen ertragen kann. Ist der ACN-Wert kleiner oder gleich dem PCN-Wert kann das Flugzeug ohne Einschränkungen auf dieser Runway landen (natürlich müssen Länge und Breite der Runway ebenfalls ausreichend sein!)
Den ACN-Wert des Flugzeuges kann der Pilot aus den Unterlagen des Herstellers oder der Airline entnehmen. Dieser Wert hängt von folgenden Faktoren ab:
Den PCN-Wert legt der Flughafen fest. Dabei wird auch die Lebensdauer der Runway berücksichtigt, weil Reparaturen sehr teuer sind. Folgende Faktoren gehen in den PCN-Wert ein:
Art des Belages
Hier wird grundsätzlich nur zwischen starrem und flexiblem Belag unterschieden. Starrer Belag erhält den Kennbuchstaben R (Rigid), flexibler den Kennbuchstaben F (Flexible). Beton zählt im Allgemeinen zu den starren, Asphalt zu den flexiblen Belägen.
Tragfähigkeit des Unterbaus
Die Tragfähigkeit des Unterbaues ist in vier Kategorien eingeteilt:
Zulässiger Reifendruck
Dieser Wert, den jeder Pilot für sein Flugzeug kennt, ist ebenfalls in vier Kategorien aufgeteilt:
Bewertungsmethode
Der Kennbuchstabe für die Bewertungsmethode informiert lediglich darüber wie der PCN-Wert ermittelt wurde, nämlich technisch (T) oder aus Erfahrungswerten (U).
Die Angabe eines PCN-Wertes besteht also aus dem numerischen Wert und vier Kennbuchstaben, wobei der numerische Wert entscheidend ist. Die Kennbuchstaben haben nur informativen Charakter.
Beispiel:
AMS-EHAM/Amsterdam-Schiphol: Runway 06/24: 082R/C/X/T
Die Runway hat einen PCN-Wert von 82 und hat einen starren Belag (R). Der Untergrund hat nur eine geringe Tragfähigkeit (C) und der zulässige Reifendruck ist auf 1,5 MPa (X) begrenzt. Die Angaben wurden technisch ermittelt (T).
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